Case Management.

In besonderen Fällen dient es der Fallführung, wenn das Case Management ganz oder auch lediglich phasenweise ausgelagert wird. Dies entlastet einen fallführenden Sachbearbeiter, welcher sich nicht selten mit dem komplexen Fall über mehrere Jahre befasst. Je länger diese Zusammenarbeit dauert, desto herausfordernder wird sie. Dies kann dazu führen, dass sich der Patient fremdbestimmt fühlt und den oder die Fallverantwortliche/r in der Rolle des fordernden Versicherungsangestellten sieht. Die fallführende Person eines Versicherers kann durch zeitliche Ablaufvorgaben und hohe Arbeitsbelastung in die anspruchsvolle Situation geraten, einen Fallabschluss forcieren zu müssen. Eine Auslagerung an eine unabhängige Institution kann nicht nur den gesamten Bearbeitungsprozess entlasten, sie kann auch den mit dem Fall betrauten Menschen schützen.